März 14

Dreiecksgeschichten oder Wahnsinn ist

wenn man immer wieder das Gleiche tut, aber andere Resultate erwartet.

(Rita Mae Brown)

Wie wahr ist dieser Ausspruch meiner Vornamensbase doch! Kaum hat ein bestimmter Mensch eine bestimmte Institution verlassen, geht er wieder los, der Wahnsinn. Oder der Versuch, erneut ein Dramadreieck zu starten oder ein Dreiecksverhältnis zu konstruieren.

Lange Zeit war Ruhe. Seit einigen Wochen jedoch wird beinahe täglich diese Website gezielt von einer ganz bestimmten Person regelrecht durchkämmt, um Beweise für dieses  oder jenes zu erhalten. Das wäre ja nicht weiter tragisch, ist doch eine Seite im Internet dazu da, gesucht und gefunden zu werden. Tragisch ist allerdings, was aus den nur teilweise zugänglichen Inhalten gestrickt wird. So viel Fantasie muss man – ähem, frau – erst einmal haben. Dabei geht es überwiegend um meine Person. Mich ehrt ja der Stellenwert, den diese Dame mir in ihrem Leben einräumt, aber ich fürchte, er ist unangemessen groß. Und das, was sie sich über mich zusammenreimt, ist meines Wissens größtenteils schlichtweg falsch.

Ob es wirklich so zielführend ist, eine Ehe mittels falsch zusammengepresster Puzzleteilchen erhalten zu wollen, sei hiermit stark in Frage gestellt. Zumal dieses Verhaltensmuster schon während eines Zeitraums von nun mehr als 5 Jahren nicht zum gewünschten Resultat führte. Das Objekt der Begierde will einfach nicht zurück in den trauten Ehehafen. Das hat allerdings nichts mit mir zu tun, sondern mit dem begehrenden Subjekt und seinem etwas seltsam anmutendem Verhalten. ^^

Kluge Leser haben längst erfasst, worum es geht. Eine Ehe zerbrach, und da ich eine Beziehung zu dem männlichen Teil aufbaute, war ich natürlich die Schurkin in den Augen der scheinbar verlassenen Ehefrau. Doch statt die Realität anzuerkennen, verstrickten sich alle Beteiligten in ein Drama-Dreieck (siehe auch hier im Blog) der übelsten Sorte. Mir selbst gelang es nur mittels therapeutischer Begleitung, auszusteigen. Das war nicht leicht, denn meine „Konkurrenz“ liebt dieses böse Spiel. Oder sie kennt kein anderes. Das ist der Punkt, an dem es tragisch oder eben wahnsinnig wird: Statt sich zu besinnen, inne zu halten, legt sie wieder und wieder und wieder nach. Das Verhalten der Lady erinnert stark an „Und täglich grüßt das Murmeltier“.

Natürlich ist mir bewusst, dass dieser Artikel als mein Einstieg in eine neue Runde des Spiels gesehen werden kann. Ich hoffe, ich bin besonnen genug, „draußen“ zu bleiben und mir das Geschehen auch weiterhin distanziert und leicht amüsiert anzusehen.




Veröffentlicht14. März 2016 von admin in Kategorie "Uncategorized

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